Fred Knecht

Zentrale Themen von Fred Knechts Kunstschaffen sind die üppig-wuchernde Urwaldräume, in denen sich heimische oder exotische Tiere tummeln. Dabei spielt die in seiner Jugendzeit geschöpfte Erfahrung mit der ländlichen Region der Schweiz eine ebenso prägende Rolle wie seine Reisen ins Amazonasgebiet, nach Afrika, Indonesien und Mexiko.

Entstanden sind diese Kompositionen also aus einem Konglomerat verschiedener Eindrücke, die er durch Naturstudien und gro?formatige Fotografien festhielt. Die Wildnis, das Ursprüngliche, das unserer modernen Zivilisation abhanden gekommen ist erobert sich in diesen Bildern des verloren gegangene Terrain zurück. Die phantastisch-visionären Landschaften des Künstlers zeugen einerseits von seiner Naturverbundenheit, verwirren uns aber zugleich durch überdimensionale Tiere und eine exotische Pflanzenwelt, die die Relikte unserer Kultur und Zivilisation zu überwuchern, ja zu verschlingen scheinen. Gerade hierin liegt die Faszination dieser Werke, die in ihrem Vexierspiel zwischen Realität und Imagination, zwischen Vertrautem und exotisch Fremden eine Welt auf die Leinwand projiziert, die den Betrachter in ihren Bann zieht.

Fred Engelbert Knecht gehört in der Kunst-?kologie-Bewegung zu den ersten Hauptakteuren und doch fehlt seinen Kompositionen der mahnende Zeigefinger. Seine Bilder scheinen vielmehr durchdrungen von einer unterschwelligen Ironie und der hoffnungsvoll-utopische Vision einer ursprünglichen Tier- und Pflanzenwelt die sich ihren Lebensraum zurückerorbert hat.

Eine Auflistung seiner nationalen und internationalen Ausstellungen würde den Rahmen dieser Seiten sprengen.


Fred Engelbert Knecht Copyright 2008